Selbstkatheterismus

Intermittierender Selbstkatheterismus

Neurologische Erkrankungen wie Querschnittlähmung, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall oder Spina bifida führen häufig zu Blasenentleerungsstörungen und Restharnbildung. Unbehandelt können diese Blasenfunktionsstörungen zu Infektionen der Harnwege und zur Schädigung der Nieren führen. Um diese zu verhindern, wird der intermittierende (zwischenzeitliche) Katheterismus angewandt.

Durch die Verwendung von intermittierenden Einmalkathetern reduziert sich die Gefahr von Verletzungen der Harnröhre und von Harnwegsinfektionen. Außerdem ist es den Betroffenen oft möglich, zwischen den Blasenentleerungen ohne weitere Hilfsmittel auszukommen und damit zeitweilige Kontinenz zu erlangen.

Um Verletzungen der Harnröhre durch häufiges Passieren zu vermeiden, werden für den intermittierenden Katheterismus Katheter mit hydrophiler oder Gelbeschichtung verwendet. In den letzten Jahren hat es auf diesem Gebiet eine vielfältige Entwicklung gegeben, die dazu führte, daß der Anwender die Wahl zwischen unterschiedlichen Systemen hat. Bei schweren Formen der männlichen Inkontinenz wird neben der Katheter-Versorgung ein komplettes Urin-Ableitungssystem bestehend aus einem Kondom-Urinal und einem Urinbeutel empfohlen. Kondomurinale sind kleine Gummihülsen, die über den Penis gestülpt werden. Am unteren Ende der Kondomurinale befindet sich der Abflußstutzen, der mit dem Beinbeutelsystem verbunden wird. Eine sichere Ableitung des Harns ist somit gewährleistet.

Die LUNA-CARE GmbH bietet jedem Kunden, unter Berücksichtigung seiner persönlichen Bedürfnisse, eine individuelle Katheterversorgung.